Eine schlimme Sache ist der frühe Einbruch des Winters für unsere Bauern. Die Ernte ist noch nicht voll eingebracht. An manchen Orten liegen noch viele Kartoffeln im schneebedeckten Boden und schönes Obst hängt an den weiss gewordenen Bäumen. Auch sonst wäre noch manches heimzuholen. Einen so winterlichen Novemberanfang, nach einem wüsten Oktoberausgang, haben wir schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt. Das wird dieses Jahr namentlich in den Gegenden hart empfunden, wo man, weil mit zu wenigen Arbeitskräften in einem kurzen Herbst alles auf einmal getan werden sollte, mit dem Einbringen der schönen Ernte in Rückstand kam. Was bleibt zu tun? Nicht viel, als inständig zu hoffen und zu bitten, es möge uns noch ein nicht zu kurz bemessenes Martini-Sömmerchen geschenkt werden. Es geht um vieles, und da wird leider weder der Bundesrat noch Gottlieb Duttweiler helfen können. Sehr angebracht war der Appell des Eidgenössischen Kriegs-Ernährungsamtes, freiwillige Helfer möchten einspringen, sobald das Wetter es gestattet, die Ernte zu beendigen. Es geht um die Früchte des Bauern, aber auch um diejenigen des ganzen Volkes.