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Rund 260 internierte Polen kamen im Juli 1940 in die Gemeinde Altbüron, und dies bei einer Bevölkerungszahl von damals 698 Einwohnern. In Grossdietwil waren 197 bei 816 Einwohnern und in Pfaffnau 410 bei 2400 Einwohnern. Sie wurden in Schulhäusern und in landwirtschaftlichen Gebäuden untergebracht. Später sind die meisten in andere Quartiere verlegt worden – ins Bernbiet, ins Entlebuch und in die Ostschweiz. Es galten sehr strenge Regeln für die Internierten. Fast zum Missfallen der Obrigkeit umsorgte die Bevölkerung die fremden Soldaten, schliesslich hatten sie schlimme kriegerische Ereignisse hinter sich. Man fand sich zu fröhlichen Zusammenkünften, wie das Bild von Ferdy Bernet aus Altbüron zeigt. Vorne, von links: Heidy Rölli, Josy Wey, Anna Steiner, Paula Rölli-Bossert, Paula Bossert, Josy Bossert, Josy Schürch, Trudy Rölli, Marie Rölli-Bossert und Josy Hasler. – Text: Hans Purtschert, Luzern (Quelle: Jahrbuch Oberaargauer 1995).

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