Gegen eine Million Schaden in St. Urban

Wie wir in der letzten Ausgabe noch kurz berichten konnten, ereignete sich am letzten Freitagmorgen in St. Urban ein Großbrand. Dem Feuer fielen das Wäschereigebäude, die Glätterei, das Feuerwehrmagazin und Garagen der Psychiatrischen Klinik zum Opfer, während der zweite Stock eines angebauten Wohnhauses durch Feuer und Wasser stark und der erste Stock durch Wasser in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Feuer wurde um 6.10 Uhr von einem zur Arbeit antretenden Pfleger entdeckt. Er verständigte sofort den Portier, dieser alarmierte Feuerwehrkommandant Christian Schüpbach, der blitzartig die Haus- und Betriebsfeuerwehr, die gleichzeitig die Feuerwehr von St. Urban darstellt, mobilisierte. Dank dem reibungslosen Funktionieren des Alarmes und dem beispielhaften Einsitz der Hausfeuerwehr, welche die erste Leitung zur starken Brandmauer beim Absonderungshaus (oberes Tor) legte, um von dort dem Brand zu Leibe zu rücken und der Betriebsfeuerwehr gelang es, die wütenden Flammen zu lokalisieren. An der Rettung des im Brand stehenden Gebäudetraktes konnte nicht mehr gedacht werden, denn zur Zeit als der Brand entdeckt wurde, schlug das Feuer bereits aus dem Dach. Haus- und Betriebsfeuerwehr konnten den Brand unter Kontrolle halten, bis die Feuerwehren von Roggwil und Pfaffnau eintrafen und die eigentliche Löschaktlon starten konnten. Damit standen 160 Mann im Kampf gegen das rasende Element. Bis gegen 8 Uhr früh wurde aus 15 Rohrleitungen das Feuer bekämpft. Der unter Kdt. Schüpbach zielbewußt funktionierende Großeinsatz, den selbst Schwestern der Klinik nach Kräften unter
stützen, lohnte sich. Vor allem war es möglich, ein Uebergreifen des Feuers auf die sog. Orangerie zu verhindern. Die Orangerie war im ehemaligen Kloster ein Pflanzhaus für tropische Gewächse. Früher existierten drei solche. Die einzig noch bestehende Orangerie besitzt also historischen Wert, was glücklicherweise für die abgebrannten Räumlichkeiten nicht zutrifft. So konnte dank vereintem, überlegenem Großeinsatz noch größerer Schaden, der schätzungsweise gegen eine Million Franken betragen dürfte, verhindert werden. Die Brandursache ist zur Stunde noch nicht bekannt. Die Untersuchung führt das Statthalteramt Willisau in Verbindung mit Organen der Kantonspolizei.

 

 Herzlicher Empfang für Weltmeister Anton Bucher in Schötz

Die Schötzer bereiteten dem aus Kauhava (Finnland) von den Modellflug-Weltmeisterschaften zurückgekehrten Anton Bucher, Sohn der Familie A. Bucher-Kurmann, Kantonsstraße, am vergangenen Freitagabend einen herzlichen Empfang. Der strahlende Sieger in der Kat. Segelmodelle A/2 zeigt aut unserem Bild stolz den Weltmeisterschafts-Pokal — Beachten Sie unseren ausführlichen Bericht auf Seite 5 der heutigen Ausgabe. (hier können Sie die ganze Seite als Pdf herunterladen)

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