Einweihungsfeier des Gedenksteins für den Schötzer Pfahlbauforscher Johannes Meyer, 1936, Schötz

17064-sta-annodazumalAn der Einweihungsfeier des Gedenksteins für den Schötzer Pfahlbauforscher Johannes Meyer im Jahre 1936. Meyer lebte von 1856 bis 1911. Der Gedenkstein befindet sich noch heute an der Schötzer Oberdorfstrasse 5. Fotograf dieses Bildes war Eduard Muri, der während Jahren zahlreiche besondere Momente im Schötzer Dorfleben festhielt und auch markante Porträts von Persönlichkeiten und Dorforiginalen schoss.

70 Jahre Konferenz von Seelisberg, 1947

17061-sta-annodazumal.jpgVor 70 Jahren fand in Seelisberg UR die Dringlichkeitskonferenz gegen Antisemitismus statt, aus der zehn bahnbrechende Thesen hervorgingen. Deren geistiger Urheber geriet im deutschen Sprachraum fast in Vergessenheit – das soll sich nun im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität Luzern ändern. Man kann ihn auf dem Gruppenbild mit den rund 65 Teilnehmenden der Seelisberg-Konferenz nur schwer ausmachen: Jules Isaac steht beinahe am linken Bildrand in einer hinteren Reihe und wird durch das Gesicht eines Vordermanns halb verdeckt. «Dass er sich als Person nicht in den Mittelpunkt drängen wollte, wozu es allerdings durchaus Berechtigung gegeben hätte, ist typisch für Isaac», sagt Prof. Dr. Verena Lenzen mit Blick auf das historische Foto. Es handelt sich um eines der wenigen Bildzeugnisse der Konferenz, die vom 30. Juli bis 5. August 1947 im Hotel Kulm, das rund 400 Meter über dem Urnersee thront, durchgeführt wurde. Die Zusammenkunft, an der prominente Vertreterinnen und Vertreter jüdischer und christlicher Organisationen aus 19 Ländern teilnahmen, war ein «Gründungsereignis jüdisch-christlicher Verständigung im 20. Jahrhundert», auf das die Schweiz stolz sein könne, wie Lenzen, Leiterin des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF), ausführt: «Sie legte die Basis für die Konzilserklärung ‹Nostra Aetate› 1965 der katholischen Kirche, die einen grundlegenden Wandel der Sicht auf das Judentum markierte.» Am 19./20. Oktober 2017 findet an der Universität Luzern die wissenschaftliche Tagung «70 Jahre Konferenz von Seelisberg (1947)» statt. Diese wird vom Institut für Jüdisch-Christliche Forschung in Kooperation mit dem Stuttgarter Lehrhaus, Stiftung für interreligiösen Dialog, durchgeführt.

Aus dem WB vom 23. Juli 1987

Saumässiges Glück im Stall

Glück im Stall, und zwar buchstäbliches Glück hatte Familie Birrer, Dorf, Ebersecken, mit ihrem besten Pferd – pardon – Schwein im Stall. Das Mutterschwein „Marina“ warf vor kurzem nicht weniger als 22 Ferkel (wobei vier inzwischen verendet sind). Dies ist umso erstaunlicher, als „Marina“ vor Jahresfrist und an Weihnachten bereits je 16 Ferkel geworfen hatte, also insgesamt 54 Ferkel in einem Jahr! Ob es wohl an der gesunden Ebersecker Luft liegt? Wir wünschen Familie Birrer auf jeden Fall weiterhin viel Glück im Stall.

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Heu- und Strohabgabe, 1942, Ettiswil

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Heu- und Strohabgabe 1942 in Ettiswil. Während des Zweiten Weltkrieges mussten die Bauern dem Bund Heu und Stroh für die Pferde, welche im Militärdienst standen, abliefern. Auf dem Bild sind zu erkennen (v.l.n.r.): Kaspar Bossart, Schötz; Rosmarie Kilchmann, Anton Kilchmann, Hans Kilchmann, Jakob Künzli, alle Feldmatt, Ettiswil; Hermann Steiner, Ostergau, und Edy Marbach, Gettnau. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Peter Kilchmann, Ettiswil. 

Grossfamilie Stalder-Lustenberger aus Grosswangen, 1933

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Unser Bild aus dem Jahr 1933 zeigt die Grossfamilie Roman und Agatha Stalder-Lustenberger aus Grosswangen mit ihren 14 Kindern: Mutter Agatha (Jg. 1891), Hans (1933), Vater Roman (1885), Anna (1921, lebt noch), Josef (1917), Marie (1917), Agatha (1919, lebt noch), Roman (1920), Franz (1923), Alois (1928), Toni (1922), Vreni (1924), Martha (1931, lebt noch), Mathilde (1926), Nini (1930, lebt noch) und Rösi (1927). Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Maya Isch-Birrer, Grosswangen.