Kneipp- und Kuranstalt Richenthal, 1899

19048-sta-annodazumal

So sah die erste Kneipp- und Kuranstalt Richenthal aus, anno 1899. Rechts das Direktorenhaus und links das Gasthaus/Herberge. Im Jahre 1902 musste es einem Neubau weichen. Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von Hermann Keist aus Reiden.

Werbeanzeigen

Schwingfest 1978

19047-sta-annodazumal

Beim Durchstöbern alter Fotos kam Peter Uhlmann aus Willisau dieser «Böttu» von 1978 in die Hände. Beeindruckend, dass auch damals schon 6000 Zuschauer das Schwingfest verfolgten und um die 10 000 den Umzug.

Käserei Langnau

19038

1887 erstellte man bei der Käserei in Langnau ein Holzhaus mit einem Keller für den Kä­ser. Doch die ungenügende Isolation führte zu Beschwerden der Hausbe­wohner. Durch das Anbringen eines Täfers sorgte man für höhere Tempera­turen in der Käserstube. 1902 wurde zum Antrieb des Ankenkübels und des Rührwerks eine Turbine erstellt. Bis an­hin trieb man diese mit einem Göpel an. 1907 wurde ein zweites Kessi einge­baut. In den Jahren 1908 bis 1910 richtete man das elektrische Licht in Käserei und Wohnung ein. 1920, nach der Ein­führung des Starkstroms, ersetzte man die Wasserturbine durch einen Elektro­motor. Zwei Jahre später baute man einen Kühltrog ein, der das alte Gebsengestell ersetzte. 1934/35 wurde die Milchmenge erstmals mit einer automa­tischen Waage festgehalten. Im Jahre 1938 renovierte man die Wohnung und baute ein Bad ein. Bis zum Neubau, der 1952/53 ausgeführt wurde, fanden kei­ne baulichen Veränderungen mehr statt. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Hermann Keist aus Reiden.

Turnverein Altbüron, 1979, Altbüron

19023-sta-annodazumal.jpg

Unser Bild zeigt die Gründer des vor 90 Jahren aus der Taufe gehobenen Turnvereins Altbüron. Hintere Reihe: Franz Bossert, Theophil Jäggi, ­Alois Bossert und Ludwig Fessler; vordere Reihe: Hans Bütikofer, Xaver Frei, Ferdinand Bachofen, Anton Bernet und Anton Gut. Das Foto von Josef Schaller entstand im März 1979 und wurde zur Verfügung gestellt von Alfred Koffel, Altbüron.

Erste GIS Vertretertagung, 1970

19019-sta-annodazumal.jpg

In diesen Tagen wurden an der Luzernerstrasse ein Teil der alten GIS Fabrikliegenschaft und der alte Bürotrakt abgerissen, um einer Unternehmenserweiterung Platz zu machen. Da werden Erinnerungen wach, wie das von den Gebrüdern Alex und Beda Iseli gegründete Unternehmen begann, auf dem internationalen Markt Fuss zu fassen. Unser Bild entstand beim Eingang des Hotels Bellevue in Sursee, wo 1970 die erste mehrtägige GIS Vertretertagung stattfand. Inmitten der internationalen Gästeschar erkennen wir, zweite Reihe, fünfte von rechts: Alex Iseli, Beda Iseli, Mauriz Willimann; vorne kniend, von rechts: Anton Lütolf, Anton Grob, Franz Willimann, Martin Linggi, Josef Linggi und Hans Haas. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Mauriz Willimann, Schötz.

Säuliball, 1926, Reiden

19018-standpunkt-annodazumal.jpg

Säuliball 1926, im Restaurant Oberdorf in Reiden: Der Höhepunkt der Versammlung wurde erreicht, als das vierköpfige, maskierte, vollfettige Initiativkomitee mit ihrem «säuköpfigen» Präsidenten Jgnazius Säuschwanz, assistiert durch den Aktuar Julius Säunabeu, erschien und der grossen Versammlung folgenden Vorschlag machte, der einstimmig zum Beschluss erhoben wurde. Erstens: Der Ball findet bei jedem Sauwetter statt und zwar im Saale zur fetten Sau. Zweitens: Als Balltag ist der Montag nach dem saumässig-schmutzigen Donnerstag vorgesehen. Beginn: unmittelbar nach Sonnenaufgang. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Hermann Keist, Reiden.

Fasnacht Restaurant Reidermoos, 1955

19017-sta-annodazumal.jpg

Toller Gag an der Fasnacht 1955. Im Restaurant Reidermoos präsentierten (v.l.n.r.) Adolf Bühler, Hans Zimmerli (Hölzli), Hans Schürch und Hans Zimmerli (Vordergasse) ihren Mixer. Wenn gemäss Rezept von Bäckermeister Franz Ineichen Mehl, Milch, Eier, Hefe, Zucker und Butter oben in den Trichter gegeben wurden, spuckte der Mixer nach einiger Zeit ofenfrische Berliner aus. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Hermann Keist, Reiden.

Erinnerung an Walter Kronenberg, Dorforiginal von Schötz

19016-sta-annodazumal.jpg

Erinnerung an Walter Kronenberg (1913–1996), das Dorforiginal von Schötz: Er wurde liebevoll «Bambooli» genannt. Aus Buckten/BL stammend, galt er als bescheidener, zufriedener und sympathischer Mensch, eine echte Bereicherung für unser Dorf. Mit seinem Töff unterwegs, legendär seine doppelte Kappe, seine «antike» Tabakpfeife und vor allem seine Tasche, vollgestopft mit Foto- und Filmkamera. Wenn man seinen Fotos Beachtung schenkte, dann war er voller Stolz und konnte strahlend lachen. Und noch etwas Besonderes: Wenn «Bambooli» zur Fastnachtszeit hinter einer Maske seine Sprüche aufsagte, dann konnte er sein Stottern fast gänzlich ablegen. Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Mauriz Willimann, Schötz.